Gastroskopie (Magenspiegelung)

Nach lokaler Betäubung des Rachens mit einem Betäubungsspray und Verabreichung einer Schlafspritze wird die Untersuchung in einem Schlafzustand durchgeführt.

Dabei wird ein dünner, biegsamer optischer Schlauch über den Mund eingeführt und unter Sicht bis in den Dünndarm vorgeschoben. Bei der Untersuchung wird etwas Luft eingeblasen, um eine bessere Sicht zu bekommen. Dabei kann es vorübergehend zu Blähungen und leichtem Druckgefühl im Bauch kommen.

Routinemäßig werden zum Nachweis des schleimhautschädigenden Bakteriums Helicobacter Pylori schmerzlos Biopsien (Gewebestücke) entnommen und feingeweblich untersucht. Ebenso werden auffällige Schleimhautareale und Magengeschwüre biopsiert.

 

Eine Magenspiegelung sollte durchgeführt werden bei

  • Sodbrennen
  • unklaren Oberbauchbeschwerden
  • Schluckbeschwerden
  • Blutarmut und Eisenmangel
  • Verdacht auf Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür
  • Karzinom des Magens

 

Vorbereitung zur Gastroskopie

  • Die Untersuchung wird im nüchternen Zustand durchgeführt. Bitte 8 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen, Wasser darf noch bis 4 Stunden vor der Untersuchung getrunken werden. Die Medikamente sollten mindestens 2 Stunden vor der Untersuchung eingenommen werden (außer Blutzuckermedikamente).
  • Wenn Sie die „Sanfte Endoskopie mit Schlafspritze“ wünschen, bedenken Sie bitte, dass Sie nach der Untersuchung nicht selbst mit dem Auto nach Hause fahren dürfen. Es ist empfehlenswert, sich nach der Untersuchung abholen zu lassen.
  • Nach der Entlassung aus unserer ambulanten Behandlung ist eine Einschränkung Ihrer Essgewohnheiten nicht notwendig.
  • Ergebnisse der Gewebeproben werden Ihnen zugesandt.
  • Sollten Sie einen Untersuchungstermin nicht wahrnehmen können, sagen Sie diesen bitte mindestens 48 Stunden vorher ab. Achtung: Im Falle der Nichtbeachtung dieser Regelung müssen wir Ihnen ein Honorar von € 150,00 in Rechnung stellen.